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Nr. 460 von 1001 · Toskana

Der Dom von Siena und sein Marmorboden

Gestreifte Säulen, ein Intarsienboden und die Libreria Piccolomini

Der Dom von Siena ist ein Triumph gotischer Dekoration: Fassade von Giovanni Pisano, ein Inneres aus schwarz-weiß gestreiftem Marmor, Nicola Pisanos Kanzel und Statuen von Donatello, Michelangelo und Bernini. Ringsum sieht man noch die Mauern des „Neuen Doms“, einer riesigen Erweiterung, die nach der Pest von 1348 aufgegeben wurde.

Der größte Schatz liegt zu Füßen: der Marmorintarsienboden, 56 Szenen, in zwei Jahrhunderten von rund vierzig Künstlern geschaffen, von den Sibyllen bis zum Kindermord. Zum Schutz wird er nur wenige Wochen im Jahr ganz aufgedeckt, meist vom Spätsommer bis in den Herbst. Die von Pinturicchio in leuchtenden Farben ausgemalte Libreria Piccolomini ist ein weiterer Höhepunkt.

Tipp: Die Führung „Porta del Cielo“ führt in die Dachräume mit Blick hinab ins Kirchenschiff; buchbar mit dem Kombiticket OPA SI PASS.

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