Eine große Benediktinerabtei und ihr Handwerkerdorf in der Sabina
In den sanften Olivenhügeln der Sabina, nahe Fara in Sabina, war die Abtei Farfa eines der mächtigsten Klöster des mittelalterlichen Europa. Im 6. Jahrhundert gegründet und im 7. neu gegründet, herrschte sie zur Zeit Karls des Großen über weite Gebiete und besaß eine eigene Flotte; ihre Bibliothek und ihr Skriptorium waren berühmt.
Noch heute lebt hier eine kleine Gemeinschaft von Benediktinern. Die Kirche hat einen romanischen Glockenturm, ein Renaissance-Inneres mit Fresken und Reste der karolingischen Krypta. Um die Abtei liegt ein winziges Dorf aus Steinhäusern an zwei Straßen, in dem einst Händler bei den großen Messen wohnten; heute gibt es dort Werkstätten von Webern, Töpfern und Holzschnitzern und Läden mit den Likören der Mönche und dem berühmten Olivenöl der Sabina.
Tipp: Das Öl der Sabina gehört zu den ältesten geschützten Ölen Italiens; die Abtei bietet auch einfache Unterkunft für alle, die ein paar Tage Stille suchen.
Wo es liegt
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