Der Ruhmestempel Italiens mit den Gräbern von Michelangelo, Galilei und Machiavelli
Die größte Franziskanerkirche der Welt, Santa Croce, wurde 1294 begonnen, wohl nach einem Entwurf von Arnolfo di Cambio. Der Dichter Ugo Foscolo nannte sie den Tempel der italienischen Ruhmestaten: Hier ruhen Michelangelo, Galileo Galilei, Niccolò Machiavelli und Gioachino Rossini, Dante hat ein Kenotaph, denn sein Leichnam blieb in Ravenna.
Die Kapellen bewahren Giottos Fresken zum Leben des heiligen Franziskus und der beiden Johannes, Donatellos Verkündigung und sein Holzkruzifix und im Kreuzgang Brunelleschis harmonische Pazzi-Kapelle. Das Museum zeigt Cimabues Kruzifix, beschädigt beim Hochwasser 1966 und Symbol der Wiedergeburt der Stadt.
Tipp: Der Platz davor, Schauplatz des historischen Fußballs, ist voller Lederwerkstätten; die Scuola del Cuoio hinter der Kirche bildet noch heute Handwerker aus.
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