Eine Totenstadt mit etruskischen Tumulusgräbern
Cerveteri, das antike Caere, war eine der reichsten Städte Etruriens, mit einem Hafen am Meer und Handel im ganzen Mittelmeer. Seine Bewohner bauten auf einem Tuffplateau vor der Stadt eine wahre Totenstadt, die Nekropole der Banditaccia, die zusammen mit der von Tarquinia UNESCO-Welterbe ist.
Zwischen Schirmpinien und Wiesen stehen Hunderte Tumulusgräber, große runde Erdhügel auf Sockeln aus behauenem Tuff, entlang von Straßen wie in einer echten Stadt angeordnet. Innen bilden die Kammern die Häuser der Lebenden nach, mit Betten, Stühlen und in Stein gehauenen Decken, die Holzbalken imitieren. Am berühmtesten ist die Tomba dei Rilievi mit bemalten Stuckreliefs von Alltagsgegenständen: Waffen, Küchengeräte, Tiere. Von hier stammt der berühmte Sarkophag der Eheleute, heute in Rom.
Tipp: Das Etruskische Nationalmuseum von Cerveteri in der Burg zeigt die Funde; für die dunkleren Gräber eine Taschenlampe mitnehmen.
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