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Nr. 721 von 1001 · Kampanien

Palinuro und Capo Palinuro

Meeresgrotten und der Naturbogen

Palinuro, ein Ortsteil von Centola an der Küste des Cilento, trägt den Namen des Steuermanns des Aeneas, Palinurus, der laut Vergil am Ruder einschlief, ins Meer fiel und an diesem Ufer starb. Die Legende ist mit dem Kap Capo Palinuro verbunden, einem Vorgebirge aus Kalkklippen, mit Macchia bewachsen und voller Grotten.

Am besten entdeckt man es bei einer Bootsfahrt um das Kap, die rund dreißig Meeresgrotten anläuft: die Grotta Azzurra mit blauen Reflexen wie auf Capri, die Grotta d'Argento mit silbernen Reflexen, die Grotta dei Monaci und die Grotta del Sangue, benannt nach den roten Algen an den Wänden. Nördlich des Ortes steht der Arco Naturale, ein großer Felsbogen an der Mündung des Mingardo neben einem langen Sandstrand. Sehenswert ist auch die Spiaggia del Buon Dormire, eine nur vom Meer erreichbare Bucht. Im Sommer ist Palinuro einer der lebhaftesten Orte des Cilento.

Tipp: Die Bootstouren starten morgens am Hafen; im August ist es sehr voll, Juni und September sind ideal.

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