Ein Dorf am Hang eines Gipsbergs im Herzen Siziliens
Sutera in der Provinz Caltanissetta ist eines der überraschendsten Dörfer im sizilianischen Inland: Seine Häuser steigen die Hänge des Monte San Paolino hinauf, eines riesigen Gipsblocks, der unvermittelt aus den Hügeln ragt und vom Heiligtum San Paolino gekrönt wird. Nachts, mit dem beleuchteten Felsen, wirkt es wie eine Weihnachtskrippe.
Das älteste Viertel, der Rabato arabischen Ursprungs, ist ein gut erhaltenes Gewirr aus Steinhäusern, Treppen und engen Gassen. Eine in den Fels gehauene Treppe führt auf den Gipfel, von dem der Blick über Weizenfelder und Hügel Mittelsiziliens reicht, an klaren Tagen bis zum Ätna. Sutera gehört zu den „Borghi più belli d'Italia“ und war Finalist beim Borgo dei Borghi.
Tipp: An Weihnachten gibt es im Rabato eine lebende Krippe; das Dorf hat auch Flüchtlingsfamilien aufgenommen, die helfen, es lebendig zu halten.
Wo es liegt
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