Die dorischen Tempel des antiken Akragas auf einem Grat mit Blick aufs Meer
582 v. Chr. von griechischen Siedlern gegründet, wurde Akragas vom Dichter Pindar als „schönste Stadt der Sterblichen“ beschrieben. Ihre heiligen Bauten standen auf einem langen Grat südlich der Stadt mit Blick zum Meer und bilden heute das Tal der Tempel, einen der größten archäologischen Parks der Welt und UNESCO-Welterbe.
Der Concordia-Tempel aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ist einer der besterhaltenen griechischen Tempel überhaupt, da er im 6. Jahrhundert zur Kirche wurde. An der Via Sacra stehen der Juno-Tempel auf seiner Panoramaplattform, die acht Säulen des Herkules-Tempels und die Ruinen des gewaltigen Tempels des Olympischen Zeus mit einem wiederaufgerichteten Telamon, einer fast acht Meter hohen Steinfigur. Der Garten der Kolymbethra ist ein antikes Tal voller Zitrus- und Olivenbäume.
Tipp: Im Sommer öffnet der Park auch abends, wenn die beleuchteten Tempel zauberhaft wirken; das Archäologische Museum Pietro Griffo liegt nur wenige Schritte entfernt.
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