Eine dachlose gotische Abtei und ein Schwert im Felsen
In der Landschaft südwestlich von Siena steht eine der eindrucksvollsten Ruinen Italiens: die Zisterzienserabtei San Galgano, eine große gotische Kirche des 13. Jahrhunderts, deren Dach längst eingestürzt ist. Heute ist das Schiff zum Himmel offen, mit Gras als Boden und leeren Rosetten, die die Wolken rahmen, eine Kulisse, die Maler und Filmemacher fasziniert.
Auf dem Hügel darüber steht die runde Rotonda di Montesiepi über der Einsiedelei von Galgano Guidotti, einem Ritter, der 1180 dem Krieg entsagte und als Zeichen seiner Bekehrung sein Schwert in den Felsen stieß. Das Schwert ist noch da, unter Glas geschützt, und Untersuchungen haben sein Metall ins 12. Jahrhundert datiert.
Tipp: Im Sommer finden im dachlosen Kirchenschiff Konzerte und Opern statt; am späten Nachmittag ist das Licht magisch.
Wo es liegt
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