Die Stadt zwischen Piave und Belluneser Dolomiten
Auf einer Terrasse über dem Zusammenfluss von Piave und Ardo, von Bergen umgeben, ist Belluno eine kleine, ruhige und elegante Provinzhauptstadt, an der Reisende nach Cortina oft vorbeifahren. Fast vier Jahrhunderte gehörte sie zur Republik Venedig, und die Altstadt zeigt es mit Renaissancepalästen, Laubengängen, dem Markuslöwen und Plätzen venezianischer Prägung.
Herz der Stadt sind die Piazza dei Martiri, ein langer Gartenplatz mit Arkaden und Cafés, vier hier 1945 gehängten Partisanen gewidmet, und die Piazza del Duomo mit dem Dom aus dem 16. Jahrhundert, seinem barocken, von Filippo Juvarra entworfenen Glockenturm, dem Palazzo dei Rettori, Sitz der venezianischen Statthalter, und dem gotischen Palazzo dei Vescovi. Das Museo Civico im Palazzo Fulcis zeigt Werke von Künstlern aus der Gegend, etwa den Malern Sebastiano und Marco Ricci und dem Bildhauer und Holzschnitzer Andrea Brustolon, berühmt für seine Barockmöbel. Von der Stadt sieht man die Gipfel des Nationalparks Belluneser Dolomiten, eines wilden, wenig bekannten Parks, und des Monte Schiara.
Tipp: Im Frühling und Sommer ist Belluno eine gute Basis für Wanderungen im Nationalpark und im nahen Valbelluna; im Winter liegt das Skigebiet Nevegal wenige Kilometer entfernt.
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