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Golf von Orosei und Cala Goloritzé

Die Felsnadel über dem Meer und der Weg zwischen Wacholdern

An der mittleren Ostküste Sardiniens, zwischen Cala Gonone und Santa Maria Navarrese, ist der Golf von Orosei eine der spektakulärsten und unberührtesten Küsten des Mittelmeers: rund 40 Kilometer weiße Kalkklippen, Hunderte Meter hoch, die senkrecht in ein unglaublich blaues Meer stürzen, ohne Straßen und Bauten, unterbrochen von kleinen Buchten aus weißen Kieseln und Sand an den Mündungen alter Schluchten. Er gehört zum Nationalpark Gennargentu und Golf von Orosei.

Die berühmteste und ikonischste ist Cala Goloritzé in der Gemeinde Baunei, ein Naturdenkmal: ein kleiner Strand aus weißen Kieseln am Fuß einer etwa 143 Meter hohen Kalkfelsnadel, der Aguglia, ein bekanntes Kletterziel, neben einem natürlichen Felsbogen, an türkisem Wasser. Man erreicht sie nur zu Fuß, auf einem etwa 3,5 Kilometer langen Weg von der Hochfläche Su Porteddu, der durch eine Schlucht zwischen uralten Wacholdern und Steineichen rund 450 Meter hinabführt, in etwa eineinviertel Stunden; oder vom Meer, doch Boote dürfen am geschützten Strand nicht anlegen. Der Zugang zu Fuß ist geregelt und ticketpflichtig. Weitere berühmte Buchten des Golfs sind Cala Mariolu, Cala Biriola, Cala dei Gabbiani und Cala Sisine.

Tipp: Der Rückweg ist heiß und steil, viel Wasser mitnehmen; Bootstouren ab Santa Maria Navarrese und Cala Gonone besuchen die anderen Buchten.

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