Michelangelos Platz und die bronzene Wölfin
Das Kapitol, der kleinste der sieben Hügel Roms, war das religiöse Herz der antiken Stadt mit dem Jupitertempel. Im 16. Jahrhundert gestaltete Michelangelo ihn als Piazza del Campidoglio neu, einen trapezförmigen Platz, den man über eine sanfte Rampe, die Cordonata, erreicht, mit sternförmigem Pflaster und dem Reiterstandbild Mark Aurels (das Original steht im Museum).
Die beiden sich gegenüberstehenden Paläste beherbergen die Kapitolinischen Museen, die ältesten öffentlichen Museen der Welt, 1471 gegründet, als Papst Sixtus IV. dem römischen Volk antike Bronzen schenkte. Zu den Schätzen gehören die Kapitolinische Wölfin, Symbol der Stadt, das originale vergoldete Bronzestandbild Mark Aurels, der Sterbende Gallier, der Kolossalkopf Konstantins und Gemälde von Caravaggio und Tizian.
Tipp: Der unterirdische Gang zwischen den Palästen führt zum Tabularium mit spektakulärem Blick auf das Forum Romanum; auch das Café auf der Terrasse bietet eine tolle Aussicht.
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