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Arabisch-normannisches Palermo und die Cappella Palatina

Goldmosaiken und eine arabische Holzdecke im Palast der Normannenkönige

Im 12. Jahrhundert schufen die Normannenkönige Siziliens in Palermo eine einzigartige Verbindung lateinischer, byzantinischer und islamischer Kunst. Neun Bauten des arabisch-normannischen Palermo bilden zusammen mit den Domen von Monreale und Cefalù ein UNESCO-Welterbe.

Das Juwel ist die Cappella Palatina, 1140 im Palazzo dei Normanni geweiht, heute Sitz des sizilianischen Regionalparlaments. Ihre Wände leuchten mit byzantinischen Goldmosaiken des Christus Pantokrator und biblischer Szenen, die Decke ist ein Meisterwerk islamischer Holzkunst, eine Wabe aus bemalten Muqarnas mit Tänzern, Musikern und Tieren. Zum Palast gehören auch die königlichen Gemächer und die mit Jagdszenen geschmückte Sala di Re Ruggero.

Tipp: Sonntagvormittags ist die Kapelle wegen der Messe manchmal geschlossen; das Ticket umfasst die Königsgemächer, die an Tagen ohne Parlamentssitzung zugänglich sind.

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