Rote Kuppeln und ein Kreuzgang zwischen Palmen und Zitrusbäumen
Mit ihren fünf roten Kuppeln über einem kubischen Bau aus nacktem Stein ist die Kirche San Giovanni degli Eremiti das „orientalischste“ Bild Palermos. König Roger II. ließ sie um 1136 für ein Benediktinerkloster bauen, wohl an der Stelle einer Moschee; sie gehört zur UNESCO-Route der arabisch-normannischen Bauten.
Innen ist die Kirche leer und streng, der Zauber liegt draußen: Ein Garten mit Palmen, Zitronen- und Orangenbäumen, Bougainvillea und Papyrus führt zu einem kleinen Kreuzgang des 13. Jahrhunderts mit Doppelsäulen, einer der stillsten Ecken der Stadt, wenige Schritte vom Normannenpalast.
Tipp: Mit der Cappella Palatina verbinden, fünf Gehminuten entfernt; die rote Farbe der Kuppeln stammt aus einer Restaurierung des 19. Jahrhunderts, doch die Wirkung vor blauem Himmel ist unvergesslich.
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