Heiße Quellen, geliebt von Etruskern, Römern, Päpsten und Dante
Viterbo liegt auf einem der reichsten Thermalgebiete Italiens: Heißes Schwefelwasser aus den Tiefen der alten Vulsiner und Cimini-Vulkane tritt rund um die Stadt an vielen Stellen zutage. Etrusker und Römer bauten hier Bäder, und im Mittelalter badeten die in Viterbo residierenden Päpste.
Die berühmteste Quelle ist der Bullicame, ein kleiner Krater, aus dem Wasser mit fast 60 Grad sprudelt; Dante erwähnt ihn im Inferno und vergleicht einen Fluss aus kochendem Blut mit ihm. Ringsum gibt es freie Becken wie die Pozze del Bullicame und die Piscine Carletti, in denen man zu jeder Jahreszeit im warmen Wasser baden kann, auch nachts unter den Sternen. Die Terme dei Papi bieten ein großes Außenbecken mit Wasser aus der Bullicame-Quelle, eine natürliche Dampfgrotte und Anwendungen.
Tipp: Die freien Becken sind am Wochenende voll; Badelatschen und alte Badesachen mitnehmen, Schwefel kann Stoffe verfärben.
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