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Nr. 763 von 1001 · Apulien

Baia delle Zagare

Weiße Felsnadeln und türkisfarbenes Meer

An der Südküste des Gargano, zwischen Mattinata und Vieste, ist die Baia delle Zagare eine der berühmtesten und meistfotografierten Buchten Apuliens: ein Halbmond aus weißen Kieseln und Sand am Fuß hoher, mit Aleppokiefern bewachsener Kalkklippen, vor einem Meer in außergewöhnlichem Türkis und Smaragd. Der Name kommt von den „Zagare“, den weißen Blüten der Zitrushaine, die einst die Hänge darüber bedeckten und im Frühling die Luft parfümierten.

Ihre Wahrzeichen sind zwei weiße Felsnadeln dicht vor dem Strand: der Arco di San Felice, ein vom Meer durchbrochener Naturbogen, und der Faraglione dei Gabbiani, der „Möwenfelsen“, eine hohe spitze Nadel. Die Küste ringsum ist voller Meeresgrotten, etwa der Grotta dei Contrabbandieri, und weiterer Buchten und Strände wie Vignanotica und Mergoli, auf steilen Pfaden zu Fuß oder per Boot erreichbar. Ein Teil der Bucht gehört zu einem Hotel, das einen in die Klippe gehauenen Aufzug betreibt, der Rest ist vom Meer aus zugänglich. Mattinata, ein Dorf am Berghang, ist für Olivenöl und Mandeln bekannt.

Tipp: Felsnadeln und Grotten sieht man am besten bei einer Bootsfahrt ab Mattinata oder Vieste; der zu Fuß erreichbare Strand von Vignanotica ist eine ruhigere Alternative.

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